Bedürfnisorientierte Kommunikation nach Marshall Rosenberg

Welche Brille setzen Sie auf, wenn Sie auf sich selbst und die Mitwelt schauen, in die Sie eingebunden sind? Reicht die Sicht bis zum Etikett 'hübsch', 'intelligent', 'unbrauchbar', 'faul' usw. oder eröffnet die Brille auch einen Blick auf das Innenleben, mögliche Gefühle und tiefere Bedürnfisse, Beweggründe für Handeln? Bedürfnisorientierte Kommunikation meint für mich, den statischen Gebrauch von Sprache in Form von allgemeinen moralischen Urteilen und Wahrheitsansprüchen zu durchdringen und die Aufmerksamkeit in jedem Augenblick auf die Kraftquellen eines jeden Lebens zu richten, die tieferen Bedürfnisse, die in uns wirken, die uns Augenblick für Augenblick in dieser Wirklichkeit halten. Damit verlassen wir eine Denk- und Sichtweise, die Trennung zwischen uns und anderen bewirkt und ebnet den Weg zu Verbundenheit und Kontakt.

 

 

 

 

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