
Mich vom Leben berühren lassen, mich von ihm aufrichten und beugen lassen, mich herausfordern lassen, das Leben zu tanzen in seiner Leichtigkeit, Fülle und manchmal auch in seiner Anstrengung. Neues hervorbringen und wagen, Vertrautes zu lassen, wenn es den Fluss meines Lebens zum Erlahmen bringt, das möchte ich.

Liebe Interessierte an einer bedürfnissorientierten Kommunikation
Die heißen Sommertage treiben mich untertags ins eher kühlere Büro und locken mich nur in den frühen Morgen- und späteren Abendstunden hinaus auf die Terrasse oder an den erfrischenden Bodensee.



Gemeinsamer Einstieg: Wie fühl ich mich denn grad?
Wir stellen uns zur Karte, die unsere Gefühle am besten zeigt. M. ist ein bisschen verliebt, ein bisschen!



Knete herstellen + Bedürfnisse kneten Was gibt's da Interessantes zu sehen und zu hören?

Seit einigen Tagen liege ich schlapp, mit pochendem Schläfen und laufender Nase im Bett. Guter Laune und beschwingt spaziert Simeon (Sohn 13) an mein Bett heran und fragt: "Mama, kann ich etwas für dich tun? Zum Beispiel einen Tee kochen?" Ein Lächeln huscht über mein Gesicht und allein ab dieser Frage werde ich schon ein wenig gesünder. Freude kehrt ein in mein Herz. Dass er mir aus eigenem Antrieb diese Frage stellt, ohne dass ich ihn darum gebeten habe, bedeutet für mich Erntezeit. Ernte, in der Fürsorge zu mir zurückfließt.

Während der Schulzeit sind wir, mein Partner, Simeon (Sohn 13) und ich jeden Mittwoch bei meiner Freundin zum Mittagsschmaus eingeladen.
Mein Partner erzählt abenteuerliche Geschichten aus seiner früheren Arbeitswelt, denen wir Erwachsenen sehr interessiert zuhören und mit Fragen im Fluss halten. Eine Weile schon höre ich gleichzeitig den Klängen am Apfelsaftkrug zu, die der 10 jährige Sohn der Freundin, mit dem Messer an den Krug klopfend, hervorruft.

6 Personen des Netzwerkes 'Gewaltfreie Kommunikation Region Vorarlberg/Liechtenstein' treffen sich an diesem Abend in Hard. Wir malen ein Bild. Ein Gemeinschaftswerk entsteht und reist als sichtbares Zeichen der Solidarität und Unterstützung für den Heilungsprozess eines erkrankten Mitglieds nach Liechtenstein.



Am Tag nach einer Probeeinheit für Tanz, Gesang und Theater, an der mein Sohn teil nimmt und ich als Zuschauerin kurz vom Leiter eingebunden werde, weil die Zahl der AkteurInnen ungerade ist und die Übung paarweise erfolgte, meldet sich meine innere Erzieherin unüberhörbar und vehement zu Wort.