Bedürfnisorientierte Kommunikation nach Marshall Rosenberg

Welche Brille setzen Sie auf, wenn Sie auf sich selbst und die Mitwelt schauen, in die Sie eingebunden sind? Reicht die Sicht bis zum Etikett 'hübsch', 'intelligent', 'unbrauchbar', 'faul' usw. oder eröffnet die Brille auch einen Blick auf das Innenleben, mögliche Gefühle und tiefere Bedürnfisse, Beweggründe für Handeln? Bedürfnisorientierte Kommunikation meint für mich, den statischen Gebrauch von Sprache in Form von allgemeinen moralischen Urteilen und Wahrheitsansprüchen zu durchdringen und die Aufmerksamkeit in jedem Augenblick auf die Kraftquellen eines jeden Lebens zu richten, die tieferen Bedürfnisse, die in uns wirken, die uns Augenblick für Augenblick in dieser Wirklichkeit halten. Damit verlassen wir eine Denk- und Sichtweise, die Trennung zwischen uns und anderen bewirkt und ebnet den Weg zu Verbundenheit und Kontakt.

 

 

 

 

Aktuelle Angebote

 

persönliche Meisterschaft

Der Kraftpunkt unseres Lebens liegt in uns und im Jetzt. Die bedürfnisorientierte Kommunikation mit dem inneren Team in uns, kann uns dabei unterstützen, von eigenen Selbstverurteilungen abzulassen, uns mit der Kraftquelle unserer Bedürfnisse zu verbinden und in bedürfniserfüllende Handlungen zu kommen.

Partnerschaft

Die große Herausforderung, Chance einer Partnerschaft ist die Begegnung auf gleicher Augenhöhe und die in der Kindheit und Jugend gelernte Form von Unterwerfungs- und Herrschaftsbeziehung hinter sich zu lassen. Der Weg, der sich dabei zum gehen, tanzen, kriechen, rennen oder sonst noch an Fortbewegungsmöglichkeiten anbietet, ist die Verantwortung zu übernehmen für die eigenen Gefühle, Gedanken und Handlungen. Gleichzeitig kann die Fähigkeit, Standpunkte und Perspektiven zu wechseln und die Welt aus der Sicht von Anderen zu betrachten, den Horizont weiten und Verständnis für Andere mehren. 

Elternschaft

"So lange du deine Füße unter meinem Tisch hast, bestimme ich hier, was passiert!" Kennen sie diese Phrase? Harmonie zwischen den Beteiligten fördert diese Form des Miteinanders sicherlich nicht. Allerdings deklariert sie deutlich die Herrschaftsverhältnisse in der Familie.

Noch im Mutterleib beginnt die Beziehung zum Kind und die zentrale Frage lautet: Sind wir als Eltern interessiert an einer respektvollen und zugewandten Beziehung zum Kind? Wenn die Bedürfnisse aller Beteiligten zählen, gibt es dann noch ein allgemeines 'richtig' und 'falsch' in der Erziehung? Allgemeine Erziehungsrezepte werden nicht genügen, um die Kompetenz für die eigenen Bedürfnisse und Gefüle der Kinder abzuholen.

links

www.gewaltfrei.at - Netzwerk Österreich

www.gewaltfrei.de - Gewaltfreie Kommunikation in Deutschland

www.gewaltfrei-d-a-ch.at - Netzwerk deutsch sprechender Gruppen

www.cnvc.org - globale Organisation