Fürsorge

Bild von Ingrid Bösch

Seit einigen Tagen liege ich schlapp, mit pochendem Schläfen und laufender Nase im Bett. Guter Laune und beschwingt spaziert Simeon (Sohn 13) an mein Bett heran und fragt: "Mama, kann ich etwas für dich tun? Zum Beispiel einen Tee kochen?" Ein Lächeln huscht über mein Gesicht und allein ab dieser Frage werde ich schon ein wenig gesünder. Freude kehrt ein in mein Herz. Dass er mir aus eigenem Antrieb diese Frage stellt, ohne dass ich ihn darum gebeten habe, bedeutet für mich Erntezeit. Ernte, in der Fürsorge zu mir zurückfließt. Fürsorge, die er über so viele Jahre von mir erhalten hat.